Gorton Monastery, Neugotische Kirche in Gorton, England
Gorton Monastery ist eine neugotische Kirche aus rotem und blauem Backstein mit Sandsteinverkleidung, die sich durch fliegende Strebepfeiler und lange Spitzbogenfenster auszeichnet. Das Gebäude ist etwa 30 Meter lang und zeigt die charakteristische Handwerkskunst des 19. Jahrhunderts.
Die Kirche wurde 1872 von dem Architekten Edward Welby Pugin für die Franziskaner gegründet und folgte dabei spätgotischen Designprinzipien. Das Bauwerk überstand verschiedene Phasen der Nutzung und Vernachlässigung, bevor es in den 2000er Jahren grundlegend restauriert wurde.
Der Komplex spielte lange Zeit eine wichtige Rolle im Leben der Gemeinde und diente als Treffpunkt für Menschen verschiedener Glaubensrichtungen. Heute finden hier regelmäßig Konzerte und Feierlichkeiten statt, die Besucher aus der ganzen Stadt anziehen.
Das Gebäude ist während des Tages für Besucher zugänglich, obwohl manche Bereiche für besondere Anlässe reserviert sein können. Es empfiehlt sich, den Eingangsbereich zu nutzen und sich vorher zu erkundigen, ob Veranstaltungen geplant sind.
Das Kirchenschiff beherbergt zwölf lebensgroße französische Kalksteinstatuen von Franziskanerheiligen, die nach ihrer Restaurierung in ihre ursprünglichen Positionen zurückkehrten. Diese Statuen sind ein seltenes Beispiel französischer Steinmetzkunst aus dem 19. Jahrhundert, die in Manchester erhalten blieb.
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