Gosfield Hall, Grade I Herrenhaus in Gosfield, England.
Gosfield Hall ist ein englisches Landhaus aus dem 16. Jahrhundert in Gosfield, Essex, mit einem zentralen Innenhof und einer gut erhaltenen Tudor-Westfassade. Das Ostflügel wurde in späteren Epochen erheblich umgebaut und beherbergt heute großzügige Empfangsräume.
Gosfield Hall wurde 1545 von Sir John Wentworth erbaut und empfing später Königin Elisabeth I. zu einem Besuch. Im frühen 19. Jahrhundert diente das Anwesen dem ins Exil gezwungenen König Ludwig XVIII. von Frankreich als vorübergehender Wohnsitz.
Der Grand Salon ist der größte Raum des Hauses und dient heute als Festsaal für Bankette und Hochzeiten. Über den Innenhoftüren befindet sich ein Wappen mit einem doppelköpfigen Adler, das aus einer früheren Bauphase stammt und gut sichtbar ist.
Das Anwesen wird heute als Veranstaltungsort für Hochzeiten und private Feste genutzt, weshalb der Zugang außerhalb dieser Veranstaltungen eingeschränkt sein kann. Es empfiehlt sich, im Voraus zu kontaktieren, um zu prüfen, ob ein Besuch möglich ist.
Das Anwesen verfügt über einen künstlichen See, der im 18. Jahrhundert von Earl Nugent angelegt wurde und sich über etwa eine Meile (ca. 1,6 km) durch das Gelände zieht. Dieser See ist eines der seltenen Beispiele einer solchen Landschaftsgestaltung aus dieser Zeit, das in Essex erhalten geblieben ist.
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