Glenridding, village in the United Kingdom
Glenridding ist ein kleines Dorf am südlichen Ende des Ullswater in der englischen Lake District-Region. Die Steinhäuser liegen zwischen Hügeln und offenen Feldern, mit dem See und den umliegenden Bergen direkt im Blick.
Das Dorf entstand rund um die Greenside-Bleimine, in der seit dem 17. Jahrhundert Blei und Zink abgebaut wurden. Der Bergbau prägte das Leben hier über mehr als drei Jahrhunderte, bis die Arbeiten in den frühen 1960er-Jahren eingestellt wurden.
Der Name Glenridding stammt aus dem Altenglischen und bedeutet in etwa 'mit Adlerfarn bewachsenes Tal'. Heute kommen viele Besucher hierher, um den Dampfer auf dem Ullswater zu besteigen, der seit Jahrzehnten das Dorf mit anderen Ufern des Sees verbindet.
Das Dorf ist mit dem Auto oder Bus erreichbar und eignet sich gut als Ausgangspunkt für Wanderungen im Lake District. Vor Ort gibt es Geschäfte, Cafés, Unterkünfte und eine Anlegestelle für den Ullswater-Dampfer.
Nach der Schließung der Greenside-Mine wurde das Gelände für seismische Experimente genutzt, um zu prüfen, ob unterirdische Atombombentests aus der Ferne erkannt werden könnten. Diese Versuche fanden mitten im Kalten Krieg statt und hinterließen kaum sichtbare Spuren in der heutigen Landschaft.
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