Gateways club, Historischer lesbischer Nachtclub in Chelsea, London, Vereinigtes Königreich.
Der Gateways Club war ein Mitgliederclub in Chelsea, London, der sich hinter einer grünen Tür an Nummer 239 der King's Road, an der Ecke zur Bramerton Street, befand. Eine steile Treppe führte hinunter in einen schmalen, unterirdischen Raum, der über mehrere Jahrzehnte als Treffpunkt für lesbische Frauen diente.
Ted Ware übernahm den Pachtvertrag für das Lokal im Jahr 1943 bei einem Pokerspiel und verwandelte es in einen Treffpunkt für lesbische Frauen. Der Club blieb bis 1985 in Betrieb, als er nach dem Verlust seiner Nachtlizenz schloss.
Das Gateways Club war für lesbische Frauen in London über Jahrzehnte hinweg ein wichtiger Treffpunkt, an dem Freundschaften entstanden und eine Gemeinschaft wuchs. Werke lokaler Künstler aus Chelsea schmückten die Wände und gaben dem Raum einen persönlichen Charakter.
Heute ist an der Adresse in der King's Road nichts mehr vom ehemaligen Club zu sehen, da das Gebäude anders genutzt wird. Ein Besuch des Viertels ermöglicht es dennoch, die Lage zu erkunden und sich den Ort vorzustellen.
Das Gateways Club wurde 1968 in dem britischen Film The Killing of Sister George verewigt, der eine der ersten Darstellungen lesbischen Lebens im britischen Kino enthält. Echte Stammgäste des Clubs spielten in den Szenen, die dort gedreht wurden, als Statisten mit.
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