Harewood Park, Herrschaftsgut in Herefordshire, England
Harewood Park ist ein ausgedehntes Landgut in Herefordshire, England, das zwischen Hereford und Ross-on-Wye liegt und ein Herrenhaus, Gärten sowie landwirtschaftliche Flächen umfasst. Das Gelände erstreckt sich über sanft hügeliges Terrain und ist von Weiden, Gehölzen und traditionellen Feldwegen durchzogen.
Im Jahr 1215 übergab König Johann dieses Land den Tempelrittern von Garway, die es als königliches Jagdrevier nutzten und dort eine Halle sowie eine Kapelle errichteten. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Gut mehrmals den Besitzer, bevor es schließlich an das Herzogtum Cornwall überging.
Der Name "Harewood" leitet sich vom altenglischen Begriff für ein Haselgehölz ab, was zeigt, wie tief die Spuren der Vergangenheit in dieser Landschaft verwurzelt sind. Heute steht das Anwesen unter der Verwaltung des Herzogtums Cornwall, das es als lebendiges Gut bewirtschaftet und nicht als Museum behandelt.
Das Gelände ist hügelig und die Wege sind unbefestigt, weshalb festes Schuhwerk empfehlenswert ist, insbesondere nach Regen. Da das Gut zwischen zwei Städten liegt, lässt es sich gut mit einem Besuch in Hereford oder Ross-on-Wye verbinden.
Während des Zweiten Weltkriegs diente das Anwesen zunächst als Hilfskrankenhaus und wurde danach von den Royal Engineers als Sprengübungsgelände genutzt. Diese seltene Doppelnutzung hat im Boden und an einigen Geländemerkmalen bis heute sichtbare Spuren hinterlassen.
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