Greyfriars, Winchelsea, Mittelalterliche Franziskanerruinen in Winchelsea, England.
Greyfriars ist ein franziskanisches Kloster in Winchelsea mit teilweise erhaltenen mittelalterlichen Strukturen aus Stein. Zu sehen sind der Chor in voller Höhe, Teile der Ostmauer des nördlichen Seitenschiffs, Abschnitte der südlichen Mauer mit einer Türöffnung aus dem 17. Jahrhundert und Überreste von Kreuzgang und Klostergebäuden auf dem Gelände.
Das Kloster wurde 1242 in Alt-Winchelsea gegründet und zog 1285 an seinen heutigen Standort um, nachdem 28 Hektar Land von John Bone aus Wickham erworben wurden. Der Chor der Klosterkirche entstand zwischen 1310 und 1320 als bedeutendes Beispiel franziskanischer Architektur dieser Zeit.
Der Ort trägt den Namen eines franziskanischen Klosters und wird heute von Besuchern als stille Stätte wahrgenommen, an der man die religiöse Vergangenheit spüren kann. Die erhaltenen Mauern zeigen, wie Mönche hier über Jahrhunderte gelebt und gebetet haben.
Der Besuch ist am besten in trockenen Sommermonaten, wenn die Grundrisse der Klostergebäude auf dem Rasen sichtbar werden. Das Gelande ist frei zuganglich und erfordert festes Schuhwerk, besonders wenn der Boden noch feucht ist.
Das Gebaude wurde in William Makepeace Thackerays unfertigenroman als Wohnort der Weston-Bruder erwahnt, die als beruchtigte Wegelagerer des 18. Jahrhunderts bekannt waren. Diese literarische Verbindung verleiht dem Ort eine uberraschende kulturelle Schicht uber seine rein religiose Geschichte hinaus.
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