Piece Hall, Georgianische Handelshalle in Halifax, England
Halifax Piece Hall ist ein georgianisches Handelsgebäude in Halifax im Norden Englands, das aus Sandstein erbaut wurde. Das offene Geviert wird von dreistöckigen Bogengängen umrahmt, die über breite Treppen an den Ecken miteinander verbunden sind.
Das Gebäude entstand 1779 als letzter großer Wollmarkt in Yorkshire, als Heimweber noch ihre Ware selbst verkauften. Nach dem Niedergang der Textilindustrie wurde es zeitweise als Großmarkt genutzt und nach einer Restaurierung 2016 wiedereröffnet.
Der Name leitet sich von den Stoffstücken ab, die Heimweber hier zum Verkauf brachten, bevor Fabriken den Handel übernahmen. Heute beherbergen die ehemaligen Händlerstände kleine Geschäfte und Werkstätten, in denen Kunsthandwerker und Designer ihre Waren anbieten.
Die Geschäfte und Cafés befinden sich entlang der überdachten Gänge auf allen drei Ebenen, während der Innenhof frei zugänglich ist. An Wochenenden und bei Veranstaltungen kann es belebter sein, unter der Woche ist es meist ruhiger.
Ursprünglich standen in den Gängen mehr als 300 winzige Verkaufsstände dicht nebeneinander, in denen Weber samstags ihre Stoffe anboten. Die Händler durften erst nach dem Läuten einer Glocke um halb elf mit dem Verhandeln beginnen.
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