Hortfund von Hallaton, Archäologischer Fund in Hallaton, Vereinigtes Königreich
Der Hallaton-Schatz ist ein archäologischer Fund aus der Eisenzeit und römischen Periode mit über 5.000 Münzen sowie wertvollen Objekten, darunter einen silbernen Helm mit Vergoldung. Die Sammlung umfasst zudem zahlreiche weitere artefakte, die die Verbindungen zwischen diesen beiden historischen Zeitaltern zeigen.
Der Fund wurde 2000 von Ken Wallace und seiner Feldforschungsgruppe entdeckt und enthält die älteste bekannte römische Münze aus Britannien aus dem Jahr 211 v. Chr. Diese Entdeckung enthüllte wichtige Verbindungen zwischen der lokalen keltischen Kultur und der römischen Welt.
Der Fundort war ein offenes Heiligtum für den Stamm der Corieltauvi, wo Menschen Gegenstände als religiöse Gaben hinterließen. Diese Art der Verehrung zeigt, wie wichtig dieser Ort für die Gemeinschaft war.
Die komplette Sammlung kann im Harborough Museum in Market Harborough, Leicestershire, besichtigt werden, wo auch der restaurierte römische Hallaton-Helm ausgestellt ist. Der Museumsbesuch ermöglicht es, alle Fundstücke in ihrer vollständigen Form zu sehen und mehr über ihre Bedeutung zu erfahren.
Die Sammlung enthält etwa 4.835 keltische Münzen der Corieltauvi, was die Gesamtzahl der damals bekannten Münzen dieser Tribe verdoppelte. Dies machte die Entdeckung zu einer der bedeutendsten für das Verständnis der keltischen Münzprägung in Britannien.
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