Hicks Hall, Ehemaliges Gerichtsgebäude in Clerkenwell, London, Vereinigtes Königreich
Hicks Hall war ein Gerichtsgebäude im georgianischen Stil, das sich am südlichen Ende der St John Street befand und große Fenster sowie dekorative Gesimse in klassischem Design aufwies. Das Gebäude diente als erstes speziell errichtetes Gerichtsgebäude für die Middlesex-Friedensrichter und hatte drei Geschosse mit einer symmetrischen Fassade aus rotem Backstein.
Das Gebäude wurde 1612 mit Mitteln von Sir Baptist Hicks errichtet und diente bis 1782 als Gerichtsgebäude. Nach diesem Zeitpunkt verlegte man die Justizaktivitäten an andere Orte in London, was das Ende von Hicks Hall als Zentrum der Rechtsprechung markierte.
Der Sitzungssaal war ein Ort, an dem die Bevölkerung von Clerkenwell wichtige Entscheidungen verfolgten und lokale Angelegenheiten verhandelt wurden. Menschen nutzten das Gebäude, um ihre Rechte zu wahren und Streitigkeiten beizulegen.
Das Gebäude befand sich an der Great North Road, die nach York und Edinburgh führte, und diente vielen Besuchern als Orientierungspunkt. Es war leicht zu erreichen und lag zentral in einem lebendigen Geschäftsviertel von Clerkenwell.
Ein geschnitztes Eichenkaminbrett von 1618, das Hicks' Spende würdigt, wurde aus dem Gebäude entfernt und ist nun in der Sessions House in Newington ausgestellt. Dieses feingearbeitete Möbelstück ist ein seltenes Überbleibsel aus der Gründungszeit und zeigt die Handwerkskunst des 17. Jahrhunderts.
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