Heatherdown Preparatory School, defunct independent preparatory school for boys in the English county of Berkshire
Heatherdown Preparatory School war eine Privatschule für Jungen in der Nähe von Ascot, die auf einem etwa 30 Hektar großen Gelände mit Feldern, Wäldern und einem See lag. Die Anlage bestand aus dem Hauptgebäude mit Klassenzimmern, Speisesaal und Kapelle, einem separaten Wohnhaus namens Heatherlea für jüngere Schüler, sowie Werkstätten, einer Bibliothek und einer Konzerthalle.
Die Schule wurde gegründet, um Jungen im Alter von sieben bis dreizehn Jahren auf ihre Aufnahme in angesehene Schulen wie Eton College vorzubereiten. Sie schloss Anfang der 1980er Jahre aufgrund finanzieller Schwierigkeiten, woraufhin die Gebäude 1989 abgerissen und das Gelände für neue Schulen neu entwickelt wurden.
Der Name der Schule stammt von der Lage auf einem Heidenmoorsanrücken, wo Heidekraut wächst. Die Gebäude und Grünanlagen wurden so gestaltet, dass Jungen zwischen Unterricht, Sport und Erkundung der Natur wechseln konnten, was das tägliche Leben an der Schule prägte.
Das Gelände ist heute schwer zugänglich, da es von neuen Schulgebäuden belegt ist und die ursprünglichen Strukturen nicht mehr vorhanden sind. Der See bleibt als einzige erkennbare Überbleibsel und bietet einen visuellen Bezugspunkt zur Vergangenheit der Anlage.
Ein Besitzer einer Autowerkstatt namens Henry May baute auf dem Schulgelände eine funktionsfähige Dampfeisenbahn im Miniaturformat mit Stationen, einem Tunnel und einer Drehscheibe. Die Bahn war bei Besuchern und Eisenbahnbegeisterten beliebt und machte die Schule zu einem ungewöhnlichen Ort unter den Schulen der Region.
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