Port of Immingham, Hafen im Vereinigten Königreich
Der Hafen von Immingham ist eine der größten Hafenanlagen des Vereinigten Königreichs und liegt an der Küste der Humber-Bucht in England. Die Anlage erstreckt sich über etwa 1.230 Hektar und verfügt über mehrere Anlegestellen, moderne Terminals für Container, Schüttgut und Massengüter sowie Ausrüstungen zur Verarbeitung verschiedenster Ladungen.
Der Hafen wurde 1912 von König George V. eröffnet und entstand, um Kohle aus den Regionen Derbyshire und Yorkshire zu exportieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg erweiterte sich der Hafen um Ölterminals, Roll-on-Roll-off-Dienste und andere Güterterminals, die ihn zu einer modernen Drehscheibe für internationalen Handel machten.
Der Hafen ist tief mit der Geschichte der Stadt Immingham verbunden, die rund um die Hafenanlage gewachsen ist. Viele lokale Gebäude und Geschichten sind mit der Entwicklung des Hafens verknüpft und prägen bis heute das Selbstverständnis der Gemeinde.
Der Hafen ist nur bei besonderen öffentlichen Veranstaltungen zugänglich, bei denen kostenlose Führungen angeboten werden. Besucher sollten außerhalb dieser Tage nur von gekennzeichneten Aussichtspunkten zuschauen und sich an die Sicherheitsrichtlinien halten, da es sich um ein aktives Betriebsgelände mit schweren Maschinen handelt.
Der Hafen wurde von Sir John Wolfe Barry entworfen, demselben Architekten, der die Londoner Tower Bridge baute. Diese Verbindung zeigt, wie Immingham als Hafenanlage mit derselben Sorgfalt und Ingenieurskunst geplant wurde wie eines der berühmtesten Wahrzeichen Britanniens.
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