Inchaffray Abbey, Mittelalterliche Abteiruinen in Madderty, Schottland
Inchaffray Abbey sind die Überreste eines mittelalterlichen Klosters in Madderty, bestehend aus Steinmauern und einem Erdwall auf erhöhtem Gelände, das einst eine Insel bildete. Von der öffentlichen Straße aus kann man die verbliebene Giebelwand sehen, die auf privatem Grundstück liegt.
Das Kloster wurde 1201 von Graf Gilbert von Strathearn und seiner Frau Maud gegründet, um ihren Sohn Gilchrist zu ehren, der 1198 starb. Die Anlage funktionierte über Jahrhunderte als Augustiner-Gemeinschaft, bevor sie verfiel.
Das Kloster war Mittelpunkt für Augustiner-Praktiken und beheimatete religiöse Handschriften, die von Mönchen sorgfältig gepflegt wurden. Die Anlage prägte die religiöse Ausbildung der umliegenden Gemeinde über Jahrhunderte.
Besucher können die restliche Giebelwand von der öffentlichen Straße aus beobachten, da sich die Strukturen auf privatem Grundstück befinden. Der Standort ist von außen sichtbar, erlaubt aber keinen Zutritt zum Inneren der Ruine.
Die Mönche des Klosters legten ein ausgeklügeltes Entwässerungssystem an, bekannt als die Pow of Inchaffray, das das sumpfige Umland in nutzbares Gelände verwandelte. Diese ingenieurstechnische Leistung ermöglichte die Landwirtschaft und Besiedlung in einem schwierigen Gebiet.
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