Kirkoswald Castle, Mittelalterliche Burgruine in Kirkoswald, England
Kirkoswald Castle ist eine Burgruine in Nordwestengland, bestehend hauptsächlich aus einem etwa 18 Meter hohen Wohnturm aus Sandstein, der von einer breiten Gräfte umgeben ist. Die Überreste von gewölbten Verliesen sind noch teilweise sichtbar und zeigen die ursprüngliche Struktur des Wehrbaus.
Die Burg wurde 1201 durch königliche Genehmigung von König John an Hugh de Morvile gegründet, um ein bestehendes Herrenhaus zu befestigen. Sie erlitt schwere Zerstörung durch schottische Truppen im Jahr 1314 während der britischen Grenzkriege.
Die Burg zeigt rote Sandsteinmauern, die typisch für die mittelalterliche Architektur dieser Region sind, und ihr Platz im Eden Valley hatte einst große Bedeutung für die lokale Kontrolle des Gebiets.
Die Burgruine ist von einem öffentlichen Fußweg aus sichtbar, der entlang des Privatgrundstücks verläuft. Besucher sollten beachten, dass das Land noch immer als Bauernhof genutzt wird, daher sollte der Zugang vom Fußweg aus erfolgen.
Viele der Innenausstattung aus dem 16. Jahrhundert, einschließlich Bleiglasfenster, Wandtäfelungen und Deckenbalken, wurden nach Naworth Castle verlegt, nachdem der letzte Herr 1525 starb. Diese Veränderungen zeigen, wie solche Strukturen oft mehrmals recycelt und wiederverwendet wurden.
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