Kew Bridge Ecovillage, Ökologische Gemeinschaft in Brentford, London, Vereinigtes Königreich
Kew Bridge Ecovillage war ein etwa 4000 Quadratmeter großes Projekt in der Nähe von Kew Bridge mit handgefertigten Strukturen aus Recyclingmaterialien, Gemeinschaftsgärten und Wohneinrichtungen für rund 30 Menschen. Das Gelände nutzte wiedergewonnene Materialien und Äste zum Bauen und betrieb Komposttoiletten sowie Recycling- und Gemüseanbausysteme vor Ort.
Im Juni 2009 verwandelten Umweltaktivisten ein verlassenes Grundstück einer Versicherungsgesellschaft in eine selbstversorgbare Gemeinschaft um. Das Projekt endete mit der Räumung im Mai 2010.
Die Gemeinschaft veranstaltete regelmäßig Workshops, Filmabende und Musikveranstaltungen, um Besucher in nachhaltige Praktiken einzuführen. Solche Treffen prägten den sozialen Rhythmus des Ortes und zeigten, wie Menschen zusammen für Umweltschutz arbeiten können.
Die Stätte war nicht für Besucher zugänglich und funktionierte als Privatresidenz für Bewohner, die die gesamte Erhaltung selbst übernahmen. Aufgrund des experimentellen Charakters und der begrenzten Infrastruktur war eine Besichtigung für die Öffentlichkeit nicht möglich.
Ein Dokumentarfilmer namens Dean Puckett dokumentierte das tägliche Leben dort und veröffentlichte 2013 den Film 'Grasp the Nettle', der die Erfahrungen der Bewohner zeigt. Dieser Film bleibt eine der wenigen visuellen Aufzeichnungen des Projekts und seiner kurzen Geschichte.
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