Lee Valley Reservoir Chain, Kette von 13 Stauseen im Lee-Tal, nordöstlich von London, England.
Die Lee Valley Reservoir Chain ist eine Reihe miteinander verbundener Trinkwasserspeicher, die sich durch das Lee Valley im Nordosten Londons zieht. Die Anlagen liegen nebeneinander und sind von Dämmen, Wegen und Grünflächen umgeben, die sich zwischen den verschiedenen Abschnitten erstrecken.
Die Stauseen wurden im Laufe des 19. und frühen 20. Jahrhunderts errichtet, um die wachsende Stadt London mit Trinkwasser zu versorgen. Im Ersten Weltkrieg wurden sie versehentlich von deutschen Luftschiffen bombardiert, die sie für die Themse hielten.
Die Stauseen sind bei Vogelbeobachtern bekannt, da auf und um das offene Wasser viele Wasservögel und Zugvögel zu sehen sind. An den Ufern findet man oft Menschen mit Ferngläsern oder Kameras, die ruhig auf die Oberfläche blicken.
Es gibt mehrere Zugangspunkte entlang des Lee Valley, und Wege für Fußgänger und Radfahrer verbinden die einzelnen Abschnitte miteinander. Da jeder Bereich sein eigenes Layout hat, lohnt es sich, die Kette auf mehrere Besuche aufzuteilen.
Die Reihe der Stauseen bildet eine natürliche Grenze, die in der unteren Lea-Region nur an wenigen Stellen überquert werden kann. Diese geografische Trennlinie ist bis heute ein Faktor bei der Einteilung von Wahlkreisen in der Region.
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