Keith's Chapel, Private Kapelle in Mayfair, London, England
Keiths Kapelle war eine private Kapelle an der Curzon Street in Mayfair, die in einem traditionellen englischen Baustil des 18. Jahrhunderts errichtet wurde. Das Gebäude bot eine Möglichkeit für Trauungen, die sich von den üblichen kirchlichen Formalia unterschied.
Alexander Keith gründete die Kapelle nach seinem Ausschluss aus der Kirche von England im Jahr 1742. Er betrieb sie bis 1754 als Ort für Trauungen außerhalb der kirchlichen Kontrolle.
Die Kapelle war ein Ort, an dem Menschen aller Schichten heirateten, ohne sich an die üblichen kirchlichen Regeln halten zu müssen. Dies machte sie zu einem bekannten Anlaufpunkt für Paare, die schnell und unkompliziert den Bund eingehen wollten.
Der Ort liegt in einem wohlhabenden Stadtviertel und ist daher leicht zu erreichen, aber heute nicht mehr zugänglich für Besichtigungen. Die historische Bedeutung lässt sich vor allem durch die umliegende Architektur und die Straßenlage nachvollziehen.
Die Kapelle war berühmt für Eheschließungen, die zu ungewöhnlichen Zeiten stattfanden, etwa um Mitternacht. Eine bekannte Hochzeit fand dort 1752 statt, bei der ein unkonventioneller Ring aus Gardinen verwendet wurde.
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