Lambeth Marsh, Historisches Viertel in South Bank, London, England
Lambeth Marsh ist ein Viertel am Südufer der Themse in London, das sich auf ehemaligem Sumpfland zwischen Waterloo und Lambeth entwickelt hat. Die engen Straßen mit viktorianischen Gebäuden und einem aktiven Straßenmarkt prägen noch heute das Erscheinungsbild des Gebiets.
Das Gebiet erscheint bereits im Domesday Book aus dem Jahr 1086 und blieb über Jahrhunderte landwirtschaftlich geprägt und schwer zugänglich. Im 18. Jahrhundert wurden Entwässerungsprojekte durchgeführt, die das Sumpfland in bebaubares Gelände verwandelten und die städtische Bebauung ermöglichten.
Der Lower Marsh Market ist ein offener Straßenmarkt, der täglich Käufer und Händler anzieht und dem Viertel seinen lebhaften Charakter verleiht. Wer dort entlangläuft, findet frische Lebensmittel, kleine Stände und eine Mischung aus Stammkunden und Durchreisenden.
Das Viertel liegt wenige Gehminuten von der Waterloo Station entfernt und lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Das Gelände ist eben und die Hauptstraße einfach zu finden, was den Besuch auch ohne besondere Vorbereitung erleichtert.
Die mittelalterlichen Erdwälle, die einst den Themserand gegen Überschwemmungen schützten, haben Straßennamen wie Narrow Wall und Broad Wall hinterlassen, die bis heute existieren. Diese Namen erinnern daran, dass das Gebiet früher direkt am Flussufer lag und regelmäßig von Überschwemmungen bedroht war.
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