Lansdown Centre for Electronic Arts, Digitales Kunstforschungszentrum an der Middlesex Universität, England.
Das Lansdown Centre for Electronic Arts war ein Forschungs- und Lehrbereich an der Middlesex University in North London. Dort beschäftigten sich Studierende und Fachleute mit Computergrafik, interaktiven Medien und Klangkunst mit moderner Technik.
Der Ursprung geht auf Computergrafik-Initiativen in den 1970er Jahren zurück, als John Vince und sein Team Subroutinen in FORTRAN für die Darstellung zweidimensionaler und dreidimensionaler Objekte entwickelten. 1985 erhielt die Einrichtung die Anerkennung als Nationales Zentrum für Computergestützte Kunst und Design und gründete das erste Master-Programm für Computergrafik im Vereinigten Königreich.
Die Forscher des Zentrums entwickelten innovative Projekte in multimedialer Kunst, verbanden Technologie mit kreativer Expression durch digitale Plattformen.
Der Zugang zur Einrichtung war hauptsächlich Studierenden der Universität vorbehalten, die spezialisierte Geräte und technische Unterstützung nutzen konnten. Besucher sollten im Voraus prüfen, ob öffentliche Besichtigungen möglich waren, da die Einrichtung primär für akademische Zwecke konzipiert war.
Das Zentrum spielte eine Pionierrolle in der Umwandlung von akademischer Technologie in praktische künstlerische Anwendungen und war damit einer der Vorreiter bei der Verflechtung von Informatik und bildender Kunst in Großbritannien. Dieses Engagement für technische Innovation in der künstlerischen Praxis unterschied es von anderen Kunstinstitutionen jener Zeit.
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