Larpool Viaduct, Eisenbahnviadukt in Scarborough, England
Das Larpool-Viadukt ist ein Backsteinviadukt, das das Esk-Tal in der Nähe von Whitby, Nordyorkshire, auf 13 Bögen überspannt. Es steht als denkmalgeschütztes Bauwerk der Kategorie II und ist eines der größten Backsteinviadukte Englands.
Das Viadukt wurde in den 1880er Jahren gebaut, um die Eisenbahnlinie zwischen Scarborough und Whitby zu vervollständigen. Nach der Schließung der Strecke im Jahr 1965 im Rahmen der sogenannten Beeching-Kürzungen wurde das Bauwerk in einen Fußweg umgewandelt.
Das Viadukt ist heute ein Fußweg und verbindet die Ufer des Esk-Tals auf einer Höhe, die einen weiten Blick über die Umgebung bietet. Wer darüber läuft, bewegt sich auf dem alten Gleisbett und spürt noch die ursprüngliche Breite und den Rhythmus der Eisenbahntrasse.
Das Viadukt ist von Whitby aus über gut beschilderte Fußwege entlang des Flussufers zu erreichen. Am besten kommt man bei trockenem Wetter, da die Wege an nassen Tagen rutschig werden können.
Bram Stoker soll das Viadukt während seines Aufenthalts in Whitby gesehen haben, als er dort den Roman Dracula konzipierte. Einige Leser glauben, dass die imposante Backsteinsilhouette die düstere Stimmung beeinflusst hat, die er in diesem Werk einfing.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.