Luckenbooths, Historischer Wohnblock in der High Street, Edinburgh, Vereinigtes Königreich
Die Luckenbooths waren eine Gruppe von sieben verbundenen Mietshäusern, die sich entlang der Nordseite der St-Giles-Kathedrale in der Royal Mile erstreckten. Die Straßenebene war mit Läden und Ständen gefüllt, in denen Kaufleute unterschiedlichste Waren feilboten.
Die Luckenbooths entstanden im 15. Jahrhundert als kleine zweistöckige Holzkonstruktion und wuchsen über Jahrhunderte durch mehrere Erweiterungen. Ihre Abrisse 1817 markierte das Ende einer wichtigen Handelsstätte in der Altstadt.
Die Luckenbooths waren Treffpunkt für Edinburghs literarische Kreise, besonders nachdem Allan Ramsay dort die erste Leihbibliothek Schottlands gründete. Dieser Ort zog Schriftsteller und Gelehrte an, die sich hier austauschten und trafen.
Der Ort ist heute ein leerer Platz in der Altstadt, da die Gebäude vor 200 Jahren abgerissen wurden. Geschichtsinteressierte können sich die Stelle anschauen und sich vorstellen, wie es dort einmal war.
Walter Scott beschrieb diese Läden ausführlich in seinem Roman 'The Heart of Midlothian', wodurch sie in der Literatur verewigt wurden. Seine detaillierte Darstellung bewahrt die Erinnerung an diesen Ort, obwohl die physischen Strukturen längst verschwunden sind.
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