Longford Castle, Elisabethanisches Herrenhaus in Odstock, England
Longford Castle ist ein Herrenhaus aus der elisabethanischen Zeit in Odstock, England, das sich durch seinen dreieckigen Grundriss mit runden Türmen an jeder Ecke auszeichnet. Das Anwesen steht am Ufer des Flusses Avon südlich von Salisbury in Wiltshire und ist von formalen Gärten umgeben, die unter Denkmalschutz stehen.
Thomas Gorges und seine Frau Helena Snakenborg ließen das Anwesen ab 1576 errichten und verwendeten dabei Gold und Silber aus einem Schiffswrack der spanischen Armada zur Finanzierung. Im 20. Jahrhundert diente es während des Ersten Weltkriegs als Krankenhaus und beherbergte im Zweiten Weltkrieg britische und amerikanische Truppen sowie Feldmarschall Montgomery.
Der Name stammt aus der Tradition der elisabethanischen Zeit, als Landhäuser wie dieses Macht und Reichtum der englischen Adelsfamilien zeigten. Besucher erleben heute die Verbindung zwischen Architektur und religiöser Symbolik, die sich in der dreiseitigen Form des Gebäudes widerspiegelt.
Das Anwesen öffnet an 28 Tagen im Jahr für vorab gebuchte Führungen, bei denen Besucher die Innenräume erkunden können. Die formalen Gärten sind Teil der Besichtigung und bieten Einblick in die historische Gartenkunst der Region.
Die dreiseitige Form wurde bewusst gewählt und ist in der englischen Architektur dieser Zeit ungewöhnlich, da die meisten Herrenhäuser rechteckig oder quadratisch gebaut wurden. Diese geometrische Besonderheit macht das Anwesen zu einem der wenigen Beispiele seiner Art in England.
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