Marylebone Gardens, Vergnügungsgarten aus dem 18. Jahrhundert in Marylebone, London, England
Marylebone Gardens war ein Vergnügungspark aus dem 18. Jahrhundert in Marylebone mit etwa acht Hektar Fläche, bestehend aus mauerumschlossenen Flächen, Obstbäumen, einem ovalen Bowlingplatz und breiten Kieswegen. Das Gelände war durch geschnittene Hecken strukturiert und bot ein gepflegtes Erscheinungsbild für seine Besucher.
Der Ort begann als einfacher Tavernenhof um 1660 und wurde unter Daniel Goughs Leitung ab 1738 zu einem bedeutenden Unterhaltungsort umgestaltet. Diese Umwandlung machte es zu einem beliebten Treffpunkt für die Öffentlichkeit in London.
Die Gärten waren ein Ort für Musikaufführungen und zogen Besucher an, die sich unterhalten lassen wollten. Menschen kamen zusammen, um in angenehmer Umgebung Konzerte und Theateraufführungen zu genießen.
Besucher sollten sich auf offenes Gelände mit gepflasterten Wegen vorbereiten, das zu Fuß erkundet werden kann. Der Ort war leicht zugänglich für Menschen mit unterschiedlichen Mobilitätsanforderungen, da die Wege breit und ebenerdig waren.
Unter John Truslers Verwaltung ab 1756 wurden öffentliche Speisedienstleistungen eingeführt und das Gelände wurde für spezielle Backwaren namens Marylebone-Torten bekannt. Diese süßen Spezialitäten wurden zu einem eigenständigen Grund für Besuche und machten die Torten zum Erkennungszeichen des Ortes.
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