Lymm Hall, Englisches Herrenhaus in Lymm, England.
Lymm Hall ist ein ummauertes Herrenhaus in Cheshire, das aus handgefertigten Ziegeln und traditionellem Sandstein erbaut wurde. Das Anwesen besteht aus mehreren Gebäuden, die um einen zentralen Bereich angeordnet sind, und umfasst etwa 10 Hektar Land mit zahlreichen bleiglasfenstern.
Das Anwesen wird erstmals im Domesday Book erwähnt und war über 500 Jahre lang im Besitz der Familie Domville, die es 1342 erwarb. Die Struktur wurde später im 16. Jahrhundert überarbeitet und zeigt heute noch Merkmale aus verschiedenen Perioden dieser langen Besitzdauer.
Die viktorianische Landschaftsgestalterin Edward Kemp schuf 1849 sein erstes beauftragtes Projekt auf dem Anwesen mit einem aufwendig gestalteten Rosengarten. Der Garten zeigt noch heute die Prinzipien dieser frühen Gartenarchitektur und prägt das Erscheinungsbild der Umgebung.
Das Gelände bietet Fußwege durch verschiedene Bereiche des Anwesens, die Besucher selbst erkunden können. Die Zugänglichkeit hängt von der jeweiligen Jahreszeit und dem Zustand der Wege ab, daher ist es sinnvoll, im Voraus zu überprüfen, welche Bereiche offen sind.
Das Gebäude birgt an seiner Decke eine lange, gewölbte Spanndecke mit aufwendigen Ziermustern aus der elisabethanischen Zeit, die über zwei Jahrhunderte verborgen war. Diese Details zeigen die handwerkliche Qualität und die künstlerischen Vorlieben der ursprünglichen Erbauer.
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