Museum on the Mound, Geldmuseum im Zentrum von Edinburgh, Schottland.
Das Museum on the Mound ist ein Museum für Bankgeschichte im Herzen von Edinburgh, das in einem klassizistischen Gebäude auf dem Hügel direkt über der Altstadt untergebracht ist. Es zeigt Ausstellungen zu Geldwesen, Währungen und der Entwicklung des Finanzwesens in Schottland, darunter Originaldokumente, Banknoten und interaktive Stationen.
Das Gebäude wurde 1806 als Hauptsitz der Bank of Scotland errichtet, einem der ältesten Bankinstitute Europas, das bereits 1695 gegründet wurde. Das Museum selbst öffnete seine Türen im Jahr 2006 und brachte damit die Geschichte des schottischen Bankwesens einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
Das Museum zeigt, wie Schottland seit Jahrhunderten eigene Banknoten herausgibt, die sich von den englischen Scheinen unterscheiden. Wer durch die Ausstellung geht, sieht diese Noten aus verschiedenen Epochen nebeneinander und versteht, wie tief das Bankwesen in den Alltag der Menschen eingewoben war.
Das Museum liegt auf dem Mound, einer kurzen Anhöhe, die die Altstadt mit Princes Street verbindet, und ist gut zu Fuß von den meisten zentralen Sehenswürdigkeiten erreichbar. Der Eintritt ist frei, und ein Besuch dauert in der Regel etwa eine Stunde, kann aber je nach Interesse an den Ausstellungen auch länger sein.
Im Museum liegt eine Million Pfund in bar hinter einer Scheibe, sodass man direkt sehen kann, wie viel Raum diese Summe in echten Scheinen einnimmt. Der Anblick macht deutlich, wie abstrakt Geld im Alltag eigentlich ist, wenn man es einmal physisch vor sich hat.
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