Martin Mere, See bei Burscough, England
Martin Mere ist ein großflächiges Feuchtgebiet in der Nähe von Burscough mit ausgedehnten Schilfgebieten und offenen Wasserflächen, die von Beobachtungshütten aus zugänglich sind. Das Gelände umfasst mehrere Teiche und Kanäle, auf denen Besucher in Kanus fahren oder an geführten Bootsfahrten teilnehmen können.
Das Gewässer entstand nach der letzten Eiszeit, als Wasser in Vertiefungen der Gletscherdrift sammelte, und war lange Zeit Englands größter Süßwassersee. Im 17. Jahrhundert begannen Entwässerungsarbeiten, die die Landschaft dauerhaft veränderten.
Der Ort ist unter Vogelbeobachtern bekannt, da Tausende von Zugvögeln hier jeden Herbst und Frühling Halt machen. Die Wege rund um das Gewässer sind Treffpunkte für Menschen, die sich Zeit nehmen, um die Natur zu beobachten.
Der Ort ist täglich zugänglich und bietet mehrere Ausgangspunkte für Erkundungen von den Parkplätzen aus. Gute Schuhe oder Stiefel sind ratsam, da die Wege je nach Wetter matschig sein können.
Eine aus dem Moor geborgene antike Schifffahrtskanu zeigt, dass Menschen diese Wasserwege schon vor Hunderten von Jahren nutzten. Das Artefakt wird heute in einem Museum in der Nähe aufbewahrt.
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