Norton Conyers House, Englisches Herrenhaus in Norton Conyers, England.
Norton Conyers House ist ein englisches Landhaus in North Yorkshire, England, mit einer vierflügeligen Backsteinfassade, Schieferdach und flämischen Giebeln. Es ist als Gebäude der Klasse II* und sein Park und Garten als Klasse II gelistet.
Die Familie Graham besitzt das Anwesen seit 1624 und hat es, abgesehen von einer kurzen Unterbrechung zwischen 1862 und 1882, durchgehend bewohnt. Davor war das Haus im Besitz mehrerer anderer Familien, darunter die Nortons und die Conyers, nach denen es seinen Namen trägt.
Norton Conyers House zeigt an seiner Außenfassade flämische Giebel, ein typisches Merkmal des 17. Jahrhunderts, das durch Handelsverbindungen nach Nordeuropa nach England gelangte. Im Inneren sind aufwendige Stuckdecken erhalten, die von den Vorlieben der Familien zeugen, die hier über Jahrhunderte gelebt haben.
Das Haus wird derzeit renoviert und ist für Besucher geschlossen; es lohnt sich, die offizielle Website zu prüfen, um zu erfahren, wann die Besichtigungen wieder aufgenommen werden. Der Park und der Garten sind in der Saison geöffnet und lassen sich unabhängig von der Schließung des Hauses besichtigen.
Scans und archäologische Untersuchungen haben unter dem heutigen Gebäude die Überreste einer angelsächsischen Siedlung freigelegt, was bedeutet, dass der Ort seit weit vor dem Mittelalter bewohnt war. Die Verbindung zum Schreiben von Charlotte Brontë ist ebenfalls bemerkenswert: Sie besuchte das Haus im Jahr 1839 und soll sich von einem Zimmer im Dachgeschoss für den Wahnsinnigen in "Jane Eyre" inspirieren lassen haben.
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