Mucking excavation, Archäologische Stätte in Mucking, England
Die Mucking-Ausgrabung ist eine archäologische Stätte, die sich über 18 Hektar erstreckt und Überreste aus der Jungsteinzeit bis zum Mittelalter enthält, was etwa 3.000 Jahre menschlicher Besiedlung dokumentiert. Die ausgegrabenen Funde werden heute zwischen dem Thurrock Museum, das Replikationen zeigt, und dem British Museum aufgeteilt, das die Originalstücke aufbewahrt.
Zwischen 1965 und 1978 leitete die Archäologin Margaret Jones umfangreiche Ausgrabungen an der Stätte und enthüllte dabei über 44.000 archäologische Merkmale wie Gräber, Gruben und Siedlungsstrukturen. Diese intensive Feldforschung machte die Stätte zu einem der wichtigsten Fenster in die anglo-sächsische und frühmittelalterliche Besiedlung Englands.
Die Ausgrabung enthüllte zwei angelsächsische Friedhöfe mit 800 Bestattungen, deren Beigaben zeigen, wie Menschen damals gekleidet waren und ihre Toten bestatteten. Diese Gräber geben Einblick in den Alltag und die Gesellschaft der frühen Mittelalter in England.
Die Stätte selbst ist heute eine offene Landschaft ohne aktive Grabungen, und Besucher sollten bedenken, dass die meisten Artefakte nicht vor Ort ausgestellt sind. Wer die Funde sehen möchte, kann das Thurrock Museum aufsuchen oder das British Museum besuchen, wo die Originalstücke untergebracht sind.
Luftaufnahmen zeigten zunächst Feldverfärbungen, die auf vergrabene Strukturen hindeuteten und die archäologische Bedeutung des Ortes enthüllten. Diese sichtbaren Bodenmerkmale in der Luft ermöglichten es Archäologen, die umfangreichen Ausgrabungen an dieser Stelle zu planen und durchzuführen.
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