Oakeley Quarry, Schiefersteinbruch in Blaenau Ffestiniog, Wales
Oakeley Quarry ist ein Schiefersteinbruch in Blaenau Ffestiniog, Wales, der sich über mehrere unterirdische Ebenen erstreckt, die tief in den Berg gegraben wurden. Der Standort umfasst ein weitläufiges System aus Tunneln und Kammern, die über viele Jahrzehnte in den Fels gebrochen wurden.
Samuel Holland begann 1818 mit dem Schieferabbau an diesem Standort, und das Unternehmen wuchs schnell zu einer der größten Bergbauanlagen Großbritanniens heran. Die steigende Nachfrage und neue Methoden trieben die Erweiterung der Anlage in den folgenden Jahrzehnten stetig voran.
Der Schiefer aus diesem Steinbruch wurde in Teilen Nordwales und darüber hinaus zum Bau von Dächern verwendet, was der Region eine starke Identität als Handwerks- und Bergbaugebiet verlieh. Bis heute erkennt man in den umliegenden Dörfern an den Dächern und Mauern deutlich das Material, das hier abgebaut wurde.
Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Boden uneben sein kann und die Oberflächen rau sind. Die unterirdischen Bereiche sind in der Regel kühler und feuchter als im Freien, daher sind mehrere Kleidungsschichten sinnvoll.
Die Anlage führte 1906 Wasserkraft ein und gehörte damit zu den ersten Industriebetrieben in Großbritannien, die diese Energiequelle nutzten. Dies zeigt, wie fortschrittlich der Betrieb zu einer Zeit war, als Elektrizität in den meisten Fabriken noch kaum verbreitet war.
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