Phoenix Tower, Chester, Mittelalterlicher Turm an Stadtmauer in Chester, England.
Der Phönixturm in Chester ist eine vier Geschosse hohe Befestigungskonstruktion aus rötlichem Sandstein mit pyramidalem Schieferdach und befindet sich auf der mittelalterlichen Stadtmauer. Das untere achtseitige Geschoss weist fünf schmale Schlitzfenster auf, die ursprünglich für Bogenschützen dienten.
Die Wieße stammt aus dem 13. Jahrhundert und diente ursprünglich als Teil der Verteidigungsanlage der Stadt. Während der Belagerung von Chester im Jahre 1645 während des Englischen Bürgerkriegs wurde sie als bewehrte Position mit Kanonen auf mehreren Ebenen genutzt.
Die beiden Gilden der Maler und Schreibwarenführer sowie der Barbiere und Kerzenmacher mieteten den Turm im 16. Jahrhundert und hinterließen eine gemeißelte Phönixfigur als Zeichen ihrer Verbindung zum Gebäude. Diese kunstvolle Markierung zeigt, wie Handwerkszünfte damals ihre Räume personalisiert haben.
Der Turm ist am besten über einen Spaziergang entlang der Stadtmauer zu erkunden, wobei die Umgebung flache Gehwege bietet. Von hier aus erhält man Ausblicke über die Stadt und die umliegende Landschaft, beste Zeit für einen Besuch ist bei gutem Wetter.
Eine erhaltene Gedenktafel an der Wieße erinnert daran, dass König Karl I. von dort aus im September 1645 die Niederlage seiner Armee bei Rowton Heath beobachtete. Dieses Ereignis markierte einen kritischen Moment in der Belagerung und verbindet den Ort mit großen historischen Augenblicken.
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