RAF Cottesmore, Royal Air Force station
RAF Cottesmore ist ein Luftwaffenstützpunkt in Rutland mit Landebahnen von über 2.700 Metern Länge und mehreren Hangars, die eine Vielzahl von Flugzeugtypen beherbergten. Die Anlage wurde für Training und Einsätze verschiedenster Luftfahrzeuge genutzt, von Bombern bis zu Transportmaschinen.
Der Bau des Flugplatzes begann 1935 während wachsender Spannungen in Europa und wurde im März 1938 eröffnet, kurz vor dem Zweiten Weltkrieg. Nach dem Krieg unter RAF-Kontrolle zurückgekehrt, spielte die Basis eine Schlüsselrolle in Britanniens Kernwaffenstrategie während des Kalten Krieges mit V-Bombern wie dem Victor und Vulcan.
Der Luftwaffenstützpunkt war eng mit der Jagdkultur der Region verbunden, was sich in seinem Wappensymbol widerspiegelt. Das Jagdhorn im Abzeichen verweist auf die Fuchsjagdtradition der Gegend und verbindet den militärischen Ort mit den lokalen Bräuchen.
Der Stützpunkt liegt zwischen zwei Dörfern in Rutland und ist heute für die Öffentlichkeit begrenzt zugänglich, da er als Kendrew Barracks für Armeeeinheiten genutzt wird. Die ursprüngliche Infrastruktur wie Hangars und Runways ist noch sichtbar und bietet einen Eindruck von der Ausstattung eines aktiven Flugplatzes.
Eine Frau vollendete ihr Tornado-Pilotinnentraining am Stützpunkt in den 1980er Jahren, was bei der militärischen Luftfahrtausbildung einen Meilenstein darstellte. Der Flugplatz war auch Gastgeber für internationale Luftfahrtveranstaltungen wie das Royal International Air Tattoo, bei dem Flugzeuge aus vielen Ländern präsentiert wurden.
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