Ruislip Manor, Wohngebiet im Westen Londons, Vereinigtes Königreich
Ruislip Manor ist ein Wohngebiet im Nordwesten Londons, das hauptsächlich aus Reihen- und Doppelhäusern besteht. Das Viertel erstreckt sich über ein großes Gebiet mit regelmäßigen Straßenzügen und bildet eine klassische Vorstadt-Wohnlandschaft.
Die Eisenbahn kam 1912 in das Gebiet und markierte das Ende der landwirtschaftlichen Nutzung, woraufhin Wohnhäuser entstanden. Diese Umwandlung vom ländlichen Raum zur Vorstadt war typisch für viele Londoner Gegenden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Der Stadtteil trägt den Namen eines früheren Landguts und bewahrt diese Geschichte in seinem Namen, obwohl heute hauptsächlich Wohnhäuser das Bild prägen. Die Architektur mit ihren Reihenhäusern spiegelt die Art wider, wie London zu Beginn des 20. Jahrhunderts wuchs.
Besucher erreichen das Viertel mit der Metropolitan oder Piccadilly Line vom Bahnhof Ruislip Manor aus sehr leicht. Die zentrale Lage mit guter Anbindung macht das Erkunden des Viertels zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln praktisch.
Ein großangelegtes Bauprojekt der 1930er Jahre schuf hier Tausende identischer Häuser, die schnell und erschwinglich für normale Londoner waren. Dies war einer der größten organisierten Wohnsiedlungsprojekte seiner Zeit in der Region.
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