Simonside Hills, Hügelkette in Northumberland, England
Simonside Hills ist eine Sandsteinkette in der Nähe von Rothbury in Northumberland, deren Gipfel zwischen 300 und 440 Metern über dem Meeresspiegel liegen und steile Felsabstürze aufweisen. Die Bergkette besteht aus mehreren Höhepunkten, die durch Wanderwege verbunden sind und Ausblicke auf die umliegende Landschaft ermöglichen.
Bronze-Zeit-Bewohner hinterließen Tassenringe und Bestattungsstätten auf den Hügeln, während ein eisenzeitliches Hillfort bei Lordenshaws auf eine lange Geschichte menschlicher Besiedlung hinweist. Diese archäologischen Funde zeigen, dass die Region über Tausende von Jahren hinweg besiedelt war.
Der Name Simonside stammt von Simundessete aus dem 13. Jahrhundert und verbindet das Massiv mit germanischen Traditionen. Die Hügel sind heute ein Ort, an dem Menschen wandern und die Aussichten genießen, während die alte Namensbedeutung nur noch in historischen Dokumenten zu finden ist.
Der Zugang zu den Hügeln erfolgt hauptsächlich über den Lordenshaw-Parkplatz, von wo aus markierte Wege zu verschiedenen Höhepunkten führen. Die Wanderungen sind unterschiedlich schwierig und bieten an klaren Tagen Ausblicke bis zum Meer und zu den Cheviot Hills.
Die lokalen Legenden berichten von dem Duergar, Fabelwesen aus der nordischen Mythologie, die angeblich nachts mit Laternen über die Hügel wandern und Wanderer in die Irre führen. Diese Überlieferungen sind tief in der regionalen Folklore verankert und geben den Hügeln eine geheimnisvolle kulturelle Schicht.
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