St Helier, Wohnviertel im Süden Londons, Vereinigtes Königreich
St Helier ist ein Wohnviertel, das sich über die Londoner Bezirke Merton und Sutton erstreckt und durch Green Lane und Bishopsford Road geteilt wird. Das Gebiet besteht aus Häuserreihen und Einfamilienhäusern mit einem regelmäßigen Straßennetz, das den typischen Plan einer planmäßig angelegten Siedlung widerspiegelt.
Das Viertel wurde zwischen 1928 und 1936 vom London County Council als Wohnungsbauprogramm entwickelt, um Menschen aus den überfüllten Zentren Londons umzusiedeln. Dieses ehrgeizige Projekt war Teil der Bestrebungen, bessere Wohnbedingungen für die wachsende Stadtbevölkerung zu schaffen.
Die Straßennamen folgen einem durchdachten Muster, das auf Klöstern und Abteien basiert und an die frühere Verbindung zum Westminster Abbey erinnert. Diese Namenswahl zeigt noch heute die historischen Wurzeln des Ortes in der Landschaft.
Das Viertel ist durch die St Helier Bahnstation an der Sutton Loop Line mit Zentrallondon verbunden und wird durch zahlreiche Buslinien bedient. Wer sich fortbewegen möchte, findet im Netz von Straßenbahn und Bus zuverlässige Verbindungen in alle Richtungen.
Vor seiner Umwandlung in eine Wohnsiedlung war das Gebiet bekannt für ausgedehnte Lavendelfelder, die mit der historischen Lavendelindustrie des nahen Mitcham verbunden waren. Diese Verbindung zur Blumenproduktion ist heute in der ruhigen Landschaft kaum noch zu erkennen.
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