Stonehenge Archer, Bronzezeitlicher Grabfund in Stonehenge, Vereinigtes Königreich.
Der Stonehenge-Bogenschütze ist ein männliches Skelett aus der Bronzezeit, das in der äußeren Umfassungsgaben zusammen mit Armschutzteilen und Feuersteinklingen entdeckt wurde. Die Überreste und die beigefügten Gegenstände werden heute im Salisbury Museum aufbewahrt, wo sie erforscht werden können.
Das Skelett wurde 1978 während systematischer Ausgrabungen gefunden und stammt aus der Zeit um 2300 v. Chr., einer Phase wichtiger Veränderungen an Stonehenge. Die Entdeckung half Archäologen, die Lebensweise und die Bevölkerung dieser prähistorischen Zeit besser zu verstehen.
Die Beigabe von Bogenschützenausrüstung zeigt, dass Jagd und Kampffertigkeiten in der Bronzezeit hochgeschätzt waren. Solche Gegenstände offenbaren viel über die alltäglichen Tätigkeiten und sozialen Werte der damaligen Bevölkerung.
Der Fund ist im Salisbury Museum in der Nähe von Stonehenge zu sehen, wo die Gegenstände unter Bedingungen für die Langzeiterhaltung ausgestellt werden. Besucher können die Ausstellung besichtigen, um direkt zu sehen, wie archäologische Funde aus dieser Zeit aussehen.
Spuren von Pfeilen im Knochenmaterial deuten darauf hin, dass dieser Person ein gewaltsames Ende bereitet wurde. Solche direkten Hinweise auf Konflikte sind in archäologischen Funden aus dieser Zeit selten und werfen Licht auf die weniger bekannten Aspekte der prähistorischen Gewalt.
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