Taylor Institution, Grade-I-Bibliotheksgebäude in St Giles, Oxford, England.
Das Taylor Institution ist ein Gebäude in der St Giles, das Fachliteratur zu modernen europäischen Sprachen sammelt und lagert. Über mehrere Geschosse verteilt befinden sich etwa 500000 Bücher in verschiedenen Sprachen, Lesesäle und Arbeitsplätze für Forschende.
Die Institution entstand 1845 durch das Testament von Robert Taylor, einem Privatmann, der Oxford damit die Mittel gab, die Forschung zu europäischen Sprachen formell zu institutionalisieren. Dies war ein wichtiger Schritt, um solche Studien als eigenständigen akademischen Bereich zu etablieren.
Die Sammlung spiegelt Oxfords Engagement wider, europäische Sprachen und Literatur zu verstehen, indem sie Werke in Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Griechisch und Slawischen Sprachen bewahrt. Diese Bücher zeigen, wie wichtig die Verbindung zu den Kulturen des restlichen Europa für die britische Gelehrsamkeit ist.
Besucher und Forscher können sich durch spezialisierte Lesesäle bewegen und dort konzentriert arbeiten oder Bücher ausleihen. Die Zugänglichkeit hängt von der akademischen Zugehörigkeit ab, aber viele Teile sind auch für interessierte Besucher offen.
Die Sammlung bewahrt seltene literarische Schätze, darunter eines von nur zwei bekannten Exemplaren der Originalausgabe von Benjamin Constants Roman Adolphe. Diese Rarität macht das Archiv für Literaturhistoriker aus aller Welt zu einem wertvollen Forschungsort.
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