The Courts Garden, Englischer Landgarten in Holt, England
The Courts Garden ist ein Landgut mit mehreren Wasserspielen, umzäunten Gartenbereichen mit Eibenhhecken und Staudenbeeten sowie einem drei Hektar großen Arboretum mit naturalistisch gepflanzten Bäumen und Sträuchern. Die verschiedenen Gartenräume sind durch Gehwege miteinander verbunden und bilden eine zusammenhängende Anlage.
Das Haus wurde um 1720 als Wohnhaus für einen Tuchhändler erbaut und diente später als örtliches Gericht zur Beilegung von Streitigkeiten zwischen Webern. Die Umgestaltung zu Gärten begann in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts unter neuer Leitung.
Die Gärten zeigen Spuren des Arts and Crafts-Stils, der in den 1920er Jahren von Lady Cecile Goff geprägt wurde. Dieser Gestaltungsansatz findet sich in den abgetrennten Gartenbereichen wider, wo Besucher die Handschrift dieser Designphilosophie in jeder Ecke entdecken können.
Das Anwesen ist von März bis Oktober zugänglich und befindet sich in Trägerschaft des National Trust. Besucher finden an der Eingangsfläche Pflanzenverkauf, einen gebrauchten Bücherladen und ein Getränkeangebot vor Ort.
Der Standort war ursprünglich eine Tuchmühle, deren Wasserlauf und Infrastruktur geschickt in die neue Gartenanlage integriert wurden. Das bestehende Bachsystem wurde umgearbeitet, um Teiche und Kanäle zu schaffen, die heute das Herzstück der Landschaft bilden.
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