Tranby Croft, Viktorianisches Herrenhaus in Anlaby, England.
Tranby Croft ist ein viktorianisches Landhaus aus gelbem Backstein im englischen Anlaby, das im italienischen Architekturstil errichtet wurde. Das dreigeschossige Gebäude erstreckt sich über neun Achsen und verfügt über behauene Steinarbeiten sowie einen markanten Turm an der Fassade.
Das Haus wurde 1876 für einen Erben der Schifffahrtsindustrie erbaut und erlangte nach einem Kartenspielfälschungsskandal im Jahr 1890, an dem der Prinz von Wales beteiligt war, landesweite Bekanntheit. Dieser Vorfall, der als Baccarat-Skandal bekannt wurde, machte den Namen des Hauses in ganz Großbritannien bekannt.
Der Turm des Hauses soll ursprünglich dazu gedient haben, Schiffe im nahegelegenen Hafen zu beobachten, was auf die engen Verbindungen der Besitzerfamilie zur Schifffahrtsindustrie hinweist. Heute dient das Gebäude als Schule und ist von außen sichtbar, wobei der Turm nach wie vor das auffälligste Merkmal der Fassade ist.
Das Gebäude wird heute als Schule genutzt und ist daher nicht frei zugänglich. Es empfiehlt sich, im Voraus zu prüfen, ob ein Besuch möglich ist, da der Zugang auf Schulzeiten und besondere Veranstaltungen beschränkt sein kann.
Das Anwesen verfügte zu seiner Zeit als Privatresidenz über ein großes Schwimmbad, das auch von Anwohnern aus der Umgebung genutzt werden konnte. Für ein privates Landhaus war dies zu dieser Zeit eine außergewöhnliche Einrichtung.
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