Walterclough Hall, Historisches Anwesen im Walterclough-Tal, Yorkshire, Vereinigtes Königreich
Walterclough Hall war ein großes Herrenhaus, das im 14. Jahrhundert am Red Beck errichtet wurde, nahe dem Dorf Southowram in West Yorkshire. Von dem einst stattlichen Gebäude sind heute nur noch Grundmauern sichtbar, da die Ruinen in den späten 1970er Jahren abgerissen wurden.
Die Familie Hemingway errichtete das Anwesen 1379 und behielt es bis 1654, als William Walker es kaufte. Über zwei Jahrhunderte wechselte die Liegenschaft mehrmals den Besitzer, bevor sie im 19. Jahrhundert ihre letzte Nutzung als Bildungseinrichtung fand.
Im 19. Jahrhundert wurde das Anwesen in eine Mädchenschule umgewandelt, wo zwei Schwestern Schülerinnen aus der ganzen Region unterrichteten. Diese Zeit prägte die Identität des Ortes als Ort der Bildung und des weiblichen Lernens.
Die Stätte liegt heute inmitten eines Bauernhofs und ist schwer zu erreichen, da sie sich auf privatem Gelände befindet. Besucher sollten vorab die Erlaubnis des Landwirts einholen und sich auf Feldwege vorbereiten.
Emily Brontë war Lehrerin in einem nahe gelegenen Schulhaus, das mit Mitteln finanziert wurde, die durch die Hypothek auf Walterclough Hall aufgenommen wurden. Diese Verbindung könnte Brontës berühmten Roman Wuthering Heights inspiriert haben, dessen Schauplatz ebenfalls in Yorkshire liegt.
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