Wallington Hundred, Alte Verwaltungseinheit in Surrey, England
Wallington Hundred war eine alte Verwaltungseinheit in der nordostlichen Surrey und erstreckte sich uber mehrere Gemeinden und Dorfer. Das Gebiet war durch naturliche Grenzen definiert, die es von benachbarten Verwaltungsbezirken unterschieden.
Die Einheit entstand im Mittelalter als Teil des Verwaltungssystems und zahlte wahrend der Herrschaft von Eduard I. jahrlich 40 Schillinge an den Sheriff. Im Laufe der Zeit verlor diese Struktur an Bedeutung, wurde aber bis ins 19. Jahrhundert beibehalten.
Das Gericht der Wallington Hundred traf sich in Mitcham und brachte Vertreter aus umliegenden Gemeinden zusammen, um über lokale Angelegenheiten zu beraten. Diese Versammlungen waren zentral für die Verwaltung und das Zusammenleben der verschiedenen Dörfer in der Region.
Das Gebiet gliederte sich im 19. Jahrhundert in zwei Abschnitte mit unterschiedlichen Ausdehnungen und Bevolkerungszahlen. Besucher sollten wissen, dass diese alte Verwaltungseinheit heute hauptsachlich von historischem Interesse ist, da die Grenzen langst nicht mehr offiziell gelten.
Die Bevolkerung wuchs schnell vom Mitte des 19. Jahrhunderts an, was die zunehmende Verstaederung und Industrialisierung der Region zeigt. Dieser Wandel unterbrach die lange, relativ stabile Geschichte des Gebiets als landliche Verwaltungseinheit.
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