Port Meadow, Gemeinsame Weide entlang der Themse in Oxford, England.
Port Meadow ist eine großflächige Wiese entlang der Ostseite des Flusses Thames in Oxford. Das Gelände dient als Weideland für Rinder und Pferde und erstreckt sich über sanfte, offene Flächen mit wenigen Bäumen.
Im 10. Jahrhundert verlieh König Alfred den Oxforder Bürgern Weidrechte als Belohnung für die Verteidigung gegen Dänen. Die Domesday Book dokumentierte diese Rechte und die lange Nutzung dieser Fläche als Gemeinschaftsweide.
Der Ort trägt den Namen Port Meadow nach dem alten Hafen, der hier einmal existierte. Heute nutzen Einheimische die Wiese täglich zum Spaziergang und beobachten die frei weidenden Tiere, die das Landschaftsbild prägen.
Man betritt die Wiese am besten über die Straße Walton Well Road oder Godstow Road im Norden und Süden. Parkplätze stehen an beiden Eingängen zur Verfügung, und die flache Landschaft ist leicht zu begehen.
Das Land ist seit etwa 4.000 Jahren nicht gepflügt worden, was es zu einem seltenen Ort mit besonderer Ökologie macht. Diese lange Kontinuität hat dazu geführt, dass seltene Pflanzenarten hier gedeihen, die anderswo verschwunden sind.
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