Queen Charlotte's Battery, artillery battery in Gibraltar
Queen Charlotte's Battery ist eine Befestigungsanlage aus dem Jahr 1727 an der östlichen Ecke des Maurischen Schlosses in Gibraltar. Sie verfügt über Steinmauern, alte Kanonen, die noch heute an Ort und Stelle stehen, und bietet einen klaren Blick auf die Meerenge sowie die Küsten Spaniens und Marokkos.
Die Batterie wurde 1727 errichtet, um den Hafen und das Hinterland Gibraltars zu schützen und gehörte zu einem größeren Verteidigungssystem des 18. Jahrhunderts. Die strategische Position auf erhöhtem Gelände ermöglichte es den Soldaten, den Meeresraum besser zu überwachen und mit größerer Reichweite auf Schiffe zu schießen.
Die Batterie trägt den Namen der Königin Charlotte, Gemahlin von König Georg III., was die enge Verbindung zwischen der königlichen Familie und Gibraltars militärischen Verteidigungen zeigt. Der Ort ermöglicht es Besuchern heute, sich vorzustellen, wie Soldaten hier Wache hielten und die Meerenge überwachten.
Der Zugang zur Batterie ist frei und Besucher können frei um die alten Mauern gehen und die Kanonen aus der Nähe betrachten. Die beste Zeit zum Besuch ist bei guter Sicht, um die volle Perspektive auf die Meerenge und die umliegenden Küsten zu genießen.
Die Batterie ist eine sogenannte "pensionierte" Position, was bedeutet, dass sie bewusst hinter der Haupthafenlinie platziert wurde, um weniger anfällig für Feindfeuer zu sein. Diese zurückgesetzte Anordnung war ein kluger Schachzug in der Militärplanung des 18. Jahrhunderts.
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