Flannan Isles Lighthouse, Leuchtturm auf Eilean Mòr, Äußere Hebriden, Schottland
Der Flannan Isles Lighthouse ist ein 23 Meter hoher Leuchtturm auf der Felseninsel Eilean Mòr in den Äußeren Hebriden, Schottland. Der weiße Turm mit roten Querstreifen steht auf einer schroffen Klippe und wird heute vollautomatisch betrieben.
David Alan Stevenson entwarf den Leuchtturm Ende des 19. Jahrhunderts, und George Lawson führte die Bauarbeiten von 1895 bis 1899 aus. Der automatische Betrieb ersetzte später die Leuchtturmwärter, die einst ständig auf der Insel stationierten.
Der Name Flannan leitet sich von einer frühen keltischen Mönchsgruppe ab, die auf den Inseln lebte, bevor der Leuchtturm entstand. Heute verbinden viele Besucher den Ort mit dem rätselhaften Verschwinden der drei Wärter, dessen Geschichte in Büchern und Filmen weiterlebt.
Die Insel ist nur per Charterboot oder Hubschrauber zu erreichen, da das Northern Lighthouse Board den Zugang begrenzt und überwacht. Wer die Überfahrt plant, sollte mit rauer See und wechselhaftem Wetter rechnen, da die Inseln weit vor der Küste liegen.
Im Dezember 1900 verschwanden drei Wärter spurlos, während der Leuchtturm selbst unberührt und die Türen verschlossen blieben. Dieser Vorfall bleibt bis heute ungeklärt, trotz jahrzehntelanger Untersuchungen und zahlreicher Theorien.
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