Belah Viaduct, Eisenbahnviadukt in Stainmore, England
Das Belah-Viadukt war eine Eisenbahnbrücke, die das Belah-Tal in der hoch gelegenen Stainmore-Region in England überquerte. Heute sind nur noch die steinernen Fundamente an beiden Talseiten erhalten, die die ursprüngliche Breite und Höhe der Konstruktion über dem Tal erahnen lassen.
Das Viadukt wurde 1861 errichtet, um abgelegene Gebiete Nordenglands mit dem wachsenden Eisenbahnnetz und den Industriezentren des Landes zu verbinden. Es wurde 1963 abgerissen, als die Strecke nicht mehr rentabel war und im Rahmen einer landesweiten Überprüfung des Eisenbahnnetzes geschlossen wurde.
Die Fundamente erinnern daran, wie die Eisenbahn einst abgelegene Täler miteinander verband und den Alltag der Menschen in dieser Region veränderte. Wer heute zwischen den Steinen steht, kann sich vorstellen, wie tiefgreifend dieser Einschnitt in die Landschaft damals wirkte.
Die Fundamente sind frei zugänglich, und man kann sie von beiden Talseiten aus besichtigen. Das Gelände liegt in offenem Hochland, das für wechselhaftes Wetter bekannt ist, also sollte man sich entsprechend kleiden.
Beim Abriss des Viadukts fanden Arbeiter eine Zeitkapsel mit einem Gedicht, das von jemandem verfasst worden war, der an seinem Bau mitgewirkt hatte. Dieses seltene Zeugnis gibt einen persönlichen Einblick in die Erfahrungen derer, die das Bauwerk in diesem abgelegenen Hochland errichteten.
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