1–8 Collingham Gardens, Viktorianisches Wohngebäude in Kensington und Chelsea, England.
Die acht verbundenen Häuser auf der Collingham Gardens wurden von der Architektur-Partnerschaft Ernest George und Peto entworfen und zeigen hohe niederländische Giebel, flämische Designmerkmale und unterschiedliche viktorianische Bauelemente. Die Gebäude erstrecken sich mit Eckhaus Nummer 1, das drei Fassaden aufweist, über das gesamte Grundstück.
Die Häuser wurden zwischen 1883 und 1888 als Teil von Robert Gunters Entwicklungsprojekt errichtet und zählen zu den frühen beispielspielen niederländisch-flämischer Architektur in London aus dieser Zeit. Ihr Entwurf markierte einen Wendepunkt in der viktorianischen Residential-Architektur der Gegend.
Die Gebäude zeigen niederländische Giebel und flämische Architekturelemente, die aus den Bauprinzipien der 1880er Jahre stammen und bis heute im Straßenbild sichtbar sind. Diese Mischung aus englischen und kontinentalen Stilen macht die Häuser zu einem wichtigen Beispiel viktorianischer Designentwicklung in dieser Gegend.
Die Häuser sind Privatwohnungen und von außen zugänglich, befinden sich aber unter nationalem Denkmalschutz seit ihrer Eintragung im April 1969. Besucher sollten die ursprüngliche Fassade und den öffentlichen Bereich respektieren und beachten, dass es sich um bewohnte Gebäude handelt.
Die nördliche Gruppe mit den Häusern 6, 7 und 8 stellt eine besondere Konzentration von niederländischen Giebelformen dar, die in dieser Dichte selten anderswo in London zu finden sind. Diese drei Häuser wurden als eine zusammenhängende Einheit entworfen und zeigen die extremste Interpretation des holländischen Stils innerhalb des Komplexes.
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