Pendon Museum, Unabhängiges Museum in Long Wittenham, England
Das Pendon Museum ist ein unabhängiges, gemeinnütziges Museum im Dorf Long Wittenham in Oxfordshire, das handgefertigte Miniaturdioramen der Vale-of-White-Horse-Landschaft und des Great-Western-Railway-Netzes aus den 1920er und 1930er Jahren zeigt. Die Modelle bilden Gebäude, Felder, Straßen und Bahnhöfe in sehr kleinem Maßstab nach und sind in langen Jahren von Freiwilligen entstanden.
Das Museum geht auf Roye England zurück, einen Australier, der in den 1920er Jahren nach England kam und von der damaligen Landschaft so begeistert war, dass er begann, sie in Miniaturen festzuhalten. In den 1950er Jahren entstand daraus eine formelle Institution, die sich zu einem von Freiwilligen getragenen Museum entwickelte.
Die Modelle zeigen, wie ländliche Gemeinden im England der Zwischenkriegszeit aussahen: Bauernhöfe, Dorfstraßen und kleine Bahnhöfe, die heute so nicht mehr existieren. Wer durch die Ausstellung geht, bekommt einen konkreten Eindruck davon, wie das Leben auf dem Land in dieser Zeit organisiert war.
Das Museum öffnet an Wochenenden und Feiertagen, weshalb ein Besuch an diesen Tagen geplant werden sollte. Der Zugang für Rollstuhlfahrer ist in einigen Bereichen eingeschränkt, da manche Ausstellungsräume Stufen haben.
Die Miniaturlokomotiven fahren tatsächlich auf den Gleisen und folgen dabei Fahrplänen, die auf echten Dokumenten der Great Western Railway basieren. Für den Bau eines einzigen kleinen Gebäudes können mehrere Hundert Stunden Arbeit nötig sein, da jede Dachziegel und jeder Stein einzeln gesetzt wird.
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