Pendragon Castle, Normannische Burgruine in Mallerstang, England
Pendragon Castle ist eine Burgruine aus Naturstein, die auf erhöhter Position neben dem Fluss Eden in einem Tal liegt. Die Überreste zeigen die charakteristische Struktur einer normannischen Festung mit Türmen und dicken Mauern, die zum Schutz vor Angriffen aus dem benachbarten Schottland errichtet wurden.
Die Burg wurde um 1100 von Ranulph de Meschines für König Wilhelm II. errichtet, um die Grenze zu Schottland zu sichern. Im Jahr 1660 ließ die Grafin Anne Clifford die verfallenen Strukturen wieder aufbauen und fügte Wohngebäude hinzu.
Die Burg ist mit der Artussage verbunden, wonach der legendäre König Uther Pendragon versuchte, den Fluss Eden umzuleiten, um eine Wassergräfte zu schaffen. Besucher können in der Gegend noch heute Spuren dieser alten Geschichten in der Landschaft erkennen.
Besucher können die Außenseiten der Burg über öffentliche Wanderwege erreichen und die Ruinen von außen erkunden. Das Innere ist aus Sicherheitsgründen nicht zugänglich, aber die Umgebung bietet gute Blicke auf die Steine und die umliegende Landschaft.
Als Anne Clifford die Ruinen wiederherstellte, baute sie praktische Gebäude wie eine Brauerei, Bäckerei und Ställe hinzu, was die Burg in den 1600er Jahren zu einem bewohnbaren Wohnort machte. Diese neuzeitliche Umgestaltung einer mittelalterlichen Festung zeigt, wie die Burg ihre Funktion änderte, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.
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