Carmarthen Castle, Mittelalterliche Burgruine in Carmarthen, Wales
Carmarthen Castle ist eine mittelalterliche Burganlage auf einer Anhöhe über dem Fluss Towy im Zentrum von Carmarthen, Wales. Von der ursprünglichen Anlage sind heute vor allem Teile der Steinmauern und einige Türme erhalten.
Die Festung wurde im frühen 12. Jahrhundert unter König Heinrich I. als königliche Anlage gegründet und war lange Zeit der wichtigste Verwaltungssitz Westwales. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach angegriffen, beschädigt und wieder aufgebaut, bevor sie im 17. Jahrhundert endgültig verfiel.
Die Burg liegt im Zentrum von Carmarthen und ist heute in das Rathaus der Stadt eingebettet, was ihr eine ungewöhnliche Doppelrolle verleiht. Besucher können die erhaltenen Türme direkt neben modernen Verwaltungsgebäuden sehen.
Die Ruinen liegen im Stadtzentrum von Carmarthen und sind zu Fuß leicht erreichbar. Ein Teil des Geländes beherbergt ein Besucherzentrum, das einen guten Ausgangspunkt für die Besichtigung bietet.
Edmund Tudor, der Vater von König Heinrich VII., starb 1456 als Gefangener in dieser Burg, was sie zu einem Ort von unerwarteter Bedeutung für die englische Königsdynastie macht. Ohne diesen Umstand wäre die Tudor-Linie möglicherweise nie auf den englischen Thron gelangt.
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