Montagu House, Portman Square, Neoklassizistisches Anwesen am Portman Square, London, England.
Montagu House ist ein neoklassizistisches Wohnhaus an der Portman Square in Westminster, das sich durch große Säulen und symmetrische Proportionen auszeichnet. Die Räume waren reich ausgestattet mit einem Salon mit weißen Damastvorhängen mit goldenem Saum und großen Spiegeln sowie speziellen dekorativen Elementen wie der berühmten Federkammer.
Das Haus wurde zwischen 1777 und 1781 für Elizabeth Montagu, eine wohlhabende Witwe, vom neoklassizistischen Architekten James Stuart entworfen. Später erfuhr es bedeutende künstlerische Umgestaltungen, als Künstler wie Riguad und Westmascott in den 1790er Jahren ihre Werke hinzufügten.
Das Haus war bekannt für seinen Federsaal, in dem die Wände mit weißen Federn in blumigen Girlanden dekoriert waren - ein Beispiel für den dekorativen Geschmack der georgianischen Epoche in London. Solche kunstvollen Wanddekorationen zeigen, wie wohlhabende Haushalte ihre Räume mit aufwendigen Details gestalteten.
Das Haus befand sich an der nordwestlichen Ecke der Portman Square, an der Kreuzung von Gloucester Place und Upper Berkeley Street, was eine gute Orientierung in der Gegend ermöglicht. Besucher sollten beachten, dass das Gebäude sich in einem dicht bebauten Wohnviertel befindet und die beste Aussicht von der Straße aus zu sehen ist.
Die Künstler Riguad und Westmascott hinterließen ihre Spuren in den 1790er Jahren mit speziellen Werken wie einer bemalten Decke und einer kunstvoll gestalteten Kaminverzierung, die das Gebäude noch heute auszeichnen. Diese handwerklichen Details zeigen das Engagement für künstlerische Qualität, das reiche Haushalte dieser Zeit in ihre Häuser investierten.
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