Royal College of Physicians, Medizinische Bildungseinrichtung in Camden, England
Das Royal College of Physicians ist eine medizinische Bildungseinrichtung in Camden, London, die in einem denkmalgeschützten Gebäude am Rande des Regent's Park untergebracht ist. Das Innere gliedert sich in Hörsäle, Prüfungsräume, eine historische Bibliothek und Räume für medizinische Forschung und Weiterbildung, die alle durch breite Gänge und ein zentrales Treppenhaus miteinander verbunden sind.
König Heinrich VIII. erteilte im Jahr 1518 die königliche Charta zur Gründung dieser Bildungsstätte, die zunächst in der Nähe der St Paul's Cathedral begann. Der Umzug an den heutigen Standort im Regent's Park erfolgte im Jahr 1964.
Die Institution bewahrt eine Sammlung von 70.000 Büchern und 1.500 seltenen medizinischen Zeitschriften, die die Entwicklung medizinischen Wissens dokumentieren.
Die Einrichtung bietet über das Jahr verteilt Vorträge, Seminare und Prüfungen an, wobei viele Veranstaltungen für Fachleute aus dem Gesundheitswesen zugänglich sind. Die Bibliothek und bestimmte Ausstellungsräume öffnen nach vorheriger Anmeldung oder zu bestimmten Öffnungszeiten ihre Türen für Besuchende, die sich für medizinische Geschichte interessieren.
Der Architekt Sir Denys Lasdun entwarf das Gebäude in den frühen 1960er Jahren im brutalistischen Stil, wobei Sichtbeton und große Fensterflächen die Fassade prägen. Diese Bauweise aus der Nachkriegszeit erhielt später den höchsten Denkmalschutzstatus in Großbritannien, was für moderne Architektur eher selten vorkommt.
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