Kagyu Samye Dzong London, Buddhistischer Tempel und Dharma-Zentrum in Bermondsey, England
Kagyu Samye Dzong London ist ein buddhistisches Zentrum und Dharma-Institut im Stadtteil Bermondsey in Southwark, London, untergebracht in einem ehemaligen Bibliotheksgebäude aus dem 19. Jahrhundert. Das Hauptheiligtum beherbergt eine große Buddha-Statue und bietet Platz für eine beträchtliche Anzahl von Praktizierenden während der Lehr- und Meditationssitzungen.
Das Gebäude wurde 1892 vom Architekten John Johnson im viktorianischen Stil entworfen und diente Jahrzehnte lang als öffentliche Bibliothek im Bezirk. Im Jahr 2010 wurde es zu einem buddhistischen Zentrum umgebaut, nachdem es in den 1980er Jahren seinen ursprünglichen Zweck verloren hatte.
Das Zentrum folgt der Kagyu-Linie des tibetischen Buddhismus, einer der ältesten Übertragungslinien dieser Tradition. Besucher können an offenen Meditationssitzungen teilnehmen, bei denen Texte auf Englisch und manchmal auf Tibetisch rezitiert werden.
Das Zentrum bietet Aktivitäten an Wochentagen sowie an Wochenenden an, wobei die Zeiten je nach Lehr- und Meditationsprogramm variieren. Es empfiehlt sich, vorab zu prüfen, welche Veranstaltungen offen für neue Besucher sind, da einige Sitzungen für fortgeschrittene Praktizierende vorgesehen sind.
Das Zentrum beherbergt die London Bardo Group, eine Gruppe, die Menschen in ernsthaften Krankheits- oder Sterbephasen unterstützt und dabei buddhistische Praxis mit direkter persönlicher Begleitung verbindet. Das Konzept des Bardo stammt aus dem Tibetischen Totenbuch und bezeichnet den Übergang zwischen Tod und Wiedergeburt, was diese Arbeit in einer tiefen Tradition verankert.
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